Das Berlin Valley-Interview mit Richard David Precht zum neuen Verständnis der Leistungsgesellschaft stößt auf große Resonanz

Das in Berlin Valley veröffentlichte Interview mit dem Philosophen, Publizisten und Autor Richard David Precht übertrifft sämtliche Erwartungen. Das Interview wurde nach seiner Veröffentlichung vom Autor selbst auf Facebook empfohlen und erhielt auf seiner Facebookseite fast 4.000 Likes. Noch größer war die Reaktion auf der Webseite von Berlin Valley. Hier entwickelte sich der Artikel schnell zum erfolgreichsten Artikel aller Zeiten. Mit über 70.000 Lesern in nur 3 Tagen und über 20.000 Social Media Interaktionen führte das unter dem Titel „Die Leistungsgesellschaft funktioniert nicht mehr“ veröffentlichte Interview sogar die Social Media Charts in Deutschland an.

Precht sieht Licht und Schatten

Das Interview hat offensichtlich genau den Zeitgeist getroffen. Berlin Valley diskutierte mit Richard David Precht über die Frage, wie gut unsere Gesellschaft tatsächlich auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereitet ist. Im Kern drehte es sich nicht ausschließlich um technologische Veränderungen, sondern auch um Fragen der Globalisierung und – Prechts aktuelles Thema – die Frage der Tierhaltung.

Auch die Rolle der Politik und die Bedeutung der Philosophie wurden besprochen. Und viel wichtiger: Die Bedeutung der Arbeit und das Menschenbild in einer zunehmend automatisierten Welt. Die Kernthese von Richard David Precht: „Die klassische Leistungsgesellschaft funktioniert nicht mehr, wenn für die Hälfte der Leute keine Arbeit mehr da ist.“

Auch für Startups sieht Richard David Precht viele Chancen: „Ich denke, die klassischen Fragen stellen eine echte Aufgabe für Startups dar. Etwa: ‚Wer hungert und warum?‘

Verbunden mit dem Appell, die „vorliegenden Probleme zu lösen – und sich nicht zur blindwütigen Wachstumssteigerungs-Schnickschnack auszudenken, den die Menschheit nicht braucht.“

Über Richard David Precht

Richard David Precht ist Philosoph, Publizist und Autor. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen Bestseller. Er moderiert die Philosophiesendung „Precht“ im ZDF.