NKF Summit Vol. 2 war ein voller Erfolg

Die Digitalisierungskonferenz NKF Summit Vol. 2, die am 9. September 2017 im Berliner Radialsystem „über die Bühne“ ging, begeisterte Teilnehmer und Speaker gleichermaßen. Sämtliche Eckdaten der Digital-Konferenz konnten im Vergleich zur Erstausgabe des NKF Summit im Dezember 2016 verdoppelt werden. Über 20 Sessions mit mehr als 40 Speakers und ein umfangreiches Rahmenprogramm sorgten bei knapp 550 Teilnehmern für einhelliges Feedback.

Der NKF Summit ist ein Startup-Crashkurs für Corporates. NKF Media möchte mit dieser Digitalisierungskonferenz eine Plattform zum Austausch zwischen Startups und etablierten Unternehmen anbieten. Zeitgleich dreht es sich inhaltlich um die brennende Frage, wie alteingesessenen Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung ihre Digitalisierung mit Hilfe von Startups bestmöglich gelingt. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Zukunftsfähigkeit in der digitalen Transformation und im internationalen Wettbewerb nur tiefem Verständnis der Startup-Welt gesichert werden kann.

Erneut konnte die Digitalisierungskonferenz mit herausragenden Referenten überzeugen

Bereits die Auftakt-Keynote „Campions and Challengers – die Herausforderung Deutschlands“ von Florian Langenscheidt ließ dank klarer ehrlicher Worte erkennen, dass der NKF Summit vor allem keine PR-Veranstaltung ist. Auf der Bühne geben sich erfolgreiche Unternehmer und Manager das Mikrofon in die Hand. Sie alle teilen ihre Erfahrungen, Best Practices und Fehler, die sie im Zuge der Digitalisierung und im Umgang mit Startups gemacht haben.

Auch die anderen Referenten ließen keinen Zweifel daran, dass es höchste Zeit ist, Dinge zu ändern. Dass hierbei insbesondere das viel beschworene Startup-Mindset eine Rolle spielt, wurde spätestens beim Vortrag von Philip Siefer von Einhorn Products deutlich, der über seinen CEO-Tausch mit dem CEO der Bierbrauerei Ottakringer berichtete. Letztendlich einte alle Referenten die Überzeugung, dass uns „Digitale Hurricanes“ bevorstehen, auf die es sich schleunigst vorzubereiten gilt. Auffallend war der große Anteil der Mobilitätsanbieter auf der Bühne. Neben Boris Kühn, Managing Director Deutsche Bahn Digital Ventures, gaben auch Susanne Hahn, Leiterin des Bereichs Business Innovation der Daimler AG (heute Lab1886) sowie Sebastian Schwartze und Matthias Brendel, die Doppelspitze der Audi Denkwerkstatt Berlin, spannende Insights zu den Plänen und Visionen Deutschlands führender Automobilbauer.

Panels zu Accelerator, Corporate Venture, Digital Hubs und Labs

Als erstes Panel des Tages diskutierten Andrea Peters (media:net berlinbrandenburg), Kirstin Hegner (UnternehmerTUM), Sebastian Schäfer (TechQuartier) und Stephanie Renda (Bundesverband Deutsche Startups) die Pläne der „Die Digital Hub Initiative“.

Später erörterten Joachim Harms von Oetker Digital, Lukas Neuß von der Bahlsen Gruppe und Kunal Sachdeva von EY, welche Möglichkeiten es eigentlich gibt, sich der Startup-Szene anzunähern.

Nicht minder spannend: Die Diskussionsrunden mit Jens Pippig (ProSiebenSat.1 Accelerator), Martin Wild (MediaMarktSaturn Retail Group), Professor Stephan Stubner (HHL Leipzig Graduate School of Management) und Thimo V. Schmitt-Lord (Bayer Foundations), die gemeinsam die Vor- und Nachteile des Accelerator-Modells diskutierten.

Ebenso wie das Investoren-Panel mit Anton Waitz, General Partner bei Project A Ventures, und Johannes Bruder, COO von Rocket Internet, die der Frage:, woran man erfolgreiche Geschäftsmodelle frühzeitig erkennt, auf den Grund gingen – sowie das Panel „Corporate Venture Capital“mit Norbert Muschong (Managing Director, Vorwerk Direct Selling Ventures), Julius Bachmann (Investment Team, Redstone Digital) und Boris Kühn (Managing Director, Deutsche Bahn Digital Ventures).

Viele große Unternehmen agieren schon wie Startups

Neben den vier Panel-Diskussionen gab es auf der Digitalisierungskonferenz weitere, unglaublich packende Vorträge von u.a. Alexander Gerfers, CEO von Würth Elektronik eiSos, Philipp Markmann, Chief Marketing Officer von L’Oréal  Deutschland, Martin Heinig (COO des globalen Strategy & Operations Teams für SAPs Innovation Center Network und SAP Labs Berlin).

Eine ganz eigene Atmosphäre versprühte die Keynote von Marcel „Otto“ Yon, CEO des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, der seinen Vortrag in Uniform absolvierte. Frank Kebsch (CEO Arvato Financial Solutions) und Marko Wenthin (CCO und Co-Founder solarisBank) diskutierten im Fireside Chat ihre Erfahrungen der Partnerschaft zwischen Startup und Corporate.

Auch einige Top-Startups wie Optiopay, Delivery Hero und Opinary präsentierten in knackigen Zehn-Minuten-Pitches ihre Geschäftskonzepte.

Neu beim NKF Summit Vol. 2 war die zweite Bühne. Parallel zur Hauptbühne bot der Deep Dive Room zahlreiche Startup-Pitches und Workshops, unter anderem von Project A, Xing und I-potentials. Ein weiteres Highlight waren die beiden Speed-Networking-Sessions mit jeweils 24 Teilnehmern. In der einen Session trafen zwölf Investoren, darunter Join CapitalG+J Digital VenturesWesttech VenturesE.venturesPoint Nine CapitalPartech und Cavalry Ventures, auf 12 Startups. In der zweiten Speed-Networking treffen anschließend zwölf Startups auf zwölf Corporates.

Maximales Startup-Know-how an einem Tag

NKF Media ist es erneut gelungen, den Teilnehmern des NKF Summit ein dichtes Programm zu präsentieren, dass ihnen helfen wird, die digitalen Herausforderungen im eigenen Unternehmen etwas sicherer zu meistern.

Es hat sich erneut gezeigt, dass NKF Media mit der Idee dieser Digitalisierungskonferenz auf dem richtigen Weg ist: Der NKF Summit etabliert sich langsam als Treffpunkt von CDOs und Innovationsmanagern. Im kommenden Jahr sind zwei Veranstaltungen geplant sowie mehrere kleinere Experten-Konferenzen.

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